Vinylan nicht mit dem Untergrund verklebt. Der Untergrund selbst muss, wie in DIN 18356 beschrieben, sauber, trocken, eben sowie zug- und druckfest sein. Geeignete Untergründe sind z.B. Estriche jeglicher Art, Spanplatten, alte Dielenböden, PVC-Böden, sofern die o.g. Voraussetzungen erfüllt sind. Die Ebenheit des Untergrundes muss den Anforderungen der DIN 18202 Zeile 4 entsprechen. (z.B. 1m Länge ≤3mm Unebenheit )
Vinylan ist nicht geeignet als selbsttragender Fußboden auf Balkendecken. Bei mineralischen Untergründen (besonders wichtig bei Neubauten) muss vor der Verlegung eine Feuchtigkeitsmessung des Untergrundes durchgeführt werden. (Zementestriche max. 2,0% CM, Anhydritestriche max. 0,5%
CM Restfeuchte. Bei Warmwasserfußbodenheizung: Zementestriche max. 1,8% CM und Anhydritestriche max. 0,3% CM). Auf allen mineralischen Untergründen muss eine Dampfbremse mit einem Sd-Wert > 100m (z.B. Diffufol) ausgelegt werden. Diese sollte ca. 20 cm überlappen und an den Stößen abgeklebt werden. Unebenheiten bei Estrichen sollten mit geeigneten Spachtelmassen (z.B. Collano Sempaplan K95)ausgeglichen werden. Spanplatten oder Holzfußböden werden ggf. geschliffen. Alte Dielenfußböden müssen schwingungsfrei sein und werden - falls erforderlich - nachgeschraubt.
Vinylan muss vor der Verlegung im Verlegeraum bei 20-22°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50-60% flach liegend im geschlossenen Karton ca. 48 Stunden akklimatisiert werden. Öffnen Sie die Pakete erst während der Verlegung und mischen Sie Dielen aus mehreren Paketen.